Schlossstraße 11
06632 Freyburg (Unstrut)

Öffnungszeiten:
Di - So: 10-17 Uhr (Apr. - Okt.)
Di - So: 10-16 Uhr (Nov. - Mrz.) Geschlossen: 23. Dez. - 1. Jan.

Tel.: 034464 / 27426
Fax: 034464 / 66560
info@jahn-museum.de

 

20. – 22. August 2010: 88. Friedrich-Ludwig-Jahn-Turnfest


 

 

Aus dem Programm:

Freitag, 20. August 2010
15.00 Uhr: Friedrich-Ludwig-Jahn-Museum: Jahn-Ehrung und Eröffnung der Sonderausstellung
16.30 Uhr: Jahn-Denkmal an der Erinnerungsturnhalle: Feierliche Kranzniederlegung
17.30 Uhr: Friedrich-Ludwig-Jahn-Ehrenhalle: Mitgliederversammlung der Jahn- Gesellschaft. Hauptredner: Rainer Brechtken, Präsident des Deutschen Turner- Bundes
20.00 Uhr: Begegnungsstätte im Jahn-Museum: Diskussionsabend zum Thema: „200 Jahre Hasenheide“- Veranstaltungsplanung für das Jubiläumsjahr 2011

Sonnabend, 21. August 2010
09.30 Uhr: Einmarsch in das Jahn-Stadion und Eröffnung der Wettkämpfe
10.00 Uhr: Wettkämpfe im Gerätturnen, 28. Jahn-Gedenklauf, Jedermannturnen, Turnfest-Workshop
13.00 Uhr: Turnfest-Orientierungslauf
20.00 Uhr: Turnerball in der Rotkäppchen-Mumm-Sektkellerei

Sonntag, 22. August 2010
09.00 Uhr: Fortsetzung der Wettkämpfe
10.00 Uhr: Bühnenprogramm
11.00 Uhr: Turnfest-Staffellauf (Schwimmbad)

Meldung bis 17.7.2010 an Landesturnverband Sachsen-Anhalt.
Info unter: www.landesturnverband-sachsen-anhalt.de

 

Internationaler Museumstag


 

 

Am Sonntag, dem 16. Mai 2010 lud das Jahnmuseum unter dem Motto: „Eintritt frei für Spannung, Sport und Spiel“ zu einem bunten Familiensonntag ein.
Etwa 80 Besucher, unter denen sich in diesem Jahr auch zahlreiche Freyburger befanden, nutzten bei schönem Wetter die zahlreichen Angebote für Groß und Klein. Einblicke ins Archiv, bei denen die Museumsleiterin unter anderem die wertvollen historischen Turnerfahnen, Originaldokumente Jahns und historische Fotoalben zeigte, fanden sehr großen Anklang. Die Kinder übten sich eifrig im Schreiben mit einer Gänsefeder und turnten an den historischen Geräten auf dem Außengelände. Am Nachmittag gab es in der Begegnungsstätte Kaffee und selbstgebackenen Kuchen.
Trotz freien Eintritts wurde die Spendenbox, unser kleines Turnpferd, mit zahlreichen Geldstücken und -scheinen gefüttert.
Auf Grund eines plötzlich aufgetretenen personellen Engpasses möchte ich mich bei denjenigen, die mich kurzfristig an diesem Tag unentgeltlich unterstützt haben, recht herzlich bedanken, das sind Karina Hebestreit, Kerstin Rößler sowie die Zwillinge Maria und Marcus Berghea. Ohne ihre uneigennützige Hilfe wäre der Internationale Museumstag ins Wasser gefallen.
Ilona Kohlberg, Museumsleiterin

 

„Gehupft und gesprungen“ – 150 Jahre Gothaer Turnverein 1860


 

 

Unter diesem Motto wurde im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 150jährigen Bestehens des Gothaer Turnvereins im Gothaer Schloss Friedenstein - Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde - eine Sonderausstellung zur Entwicklung des Turnens eröffnet. Die Ausstellung wurde auch unterstützt durch das Friedrich-Ludwig-Jahn-Museum, das einige Exponate als Leihgaben zur Verfügung stellte. Der Direktor des Museums bedankte sich bei der Eröffnung ausdrücklich bei Ilona Kohlberg, der Leiterin des Jahn-Museums Freyburg, für die Zusammenstellung der Leihgaben, die eine wertvolle Bereicherung der Ausstellung sind.
Die Ausstellung informiert in einer Präsentation über die gymnastischen Übungen von Christoph Friedrich GutsMuths im Schulalltag des Schnepfenthaler Gymnasiums und über Friedrich Ludwig Jahn, dem Begründer des Turnens in Deutschland, der 1811 den ersten öffentlichen Turnplatz auf der Berliner Hasenheide schuf. Die Ausstellung, die noch bis zum 26. September 2010 geöffnet ist, zeigt auch beachtliche Zeitdokumente aus der Gründungszeit des Gothaer Turnvereins.
Ilona Kohlberg

 

Oster - Überraschung im Jahnmuseum



Die Kinder der Kita „Hühnerjagd Freyburg“ am Gründonnerstag im Jahnmuseum
 

 

Zu einer schönen Tradition ist es geworden, dass die Kinder der Kita „Hühnerjagd Freyburg“ am Gründonnerstag in das Jahnmuseum kommen, um sich auf das Osterfest einzustimmen. Die Leiterin der Kindertagesstätte, Frau Grünewald, bereitet im Vorfeld die Kinder auf den Besuch im Jahnmuseum vor.
Auch in diesem Jahr kamen am 1. April wieder 30 Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen zu uns. Damit der Osterhase die kleinen Osterüberraschungen, die die Museumsleiterin, Ilona Kohlberg, und ihre Mitarbeiterinnen Frau Weise und Frau Rößler liebevoll vorbereitet hatten, in Ruhe verstecken konnte, wurden die Kinder zunächst in das Hasenkino „Hasengeschichten - ich bin stark“ von Rolf Zuckowski eingeladen. Bei kleinen Hasengeschichten und fröhlichem Gesang verging die Zeit sehr schnell, und die aufgeregten Kinder konnten den Start zum Suchen kaum erwarten. Dann ging es endlich los! Zum Glück spielte das Wetter mit, und alle Kinder freuten sich, als sie die auf dem Außengelände des Museums versteckten kleinen Geschenke gefunden hatten. Zum Schluss wurde noch ein Foto „geschossen“, und die Kinder bedankten sich bei den Mitarbeiterinnen des Jahnmuseums mit einem Geschenk und einem Osterlied.
Ilona Kohlberg
Museumsleiterin

 

Märchen und Glas lockten ins Jahn-Museum


Ilona Kohlberg mit ihren Mitarbeiterinnen Kerstin Rößler (l) und Marga Weise (r)



Hansgeorg Kling und Monika Menzel (l) besichtigen zur Freude von Ilona Kohlberg die Weihnachtsausstellung anlässlich
der Präsidiumssitzung der Jahn-Gesellschaft
 

 

Am Sonnabend, dem 21.11.2009 wurde zum 10. Mal die traditionelle vorweihnachtliche Verkaufsausstellung eröffnet. Ungefähr 70 Besucher ließen sich von Museumsleiterin Ilona Kohlberg und ihren Mitarbeiterinnen 10 Jahre zurückversetzen und begaben sich auf eine Reise in die Welt der Märchen, Weihnachten in anderen Ländern, Weihnachtsgeschenke im Wandel der Zeit, Rund um die Weihnachtsbäckerei oder in das eisige Reich der Schneekönigin.
Verbunden ist die Ausstellung war natürlich wieder der Verkauf von Lauschaer Glaskunst, Porzellan aus Könitz und sehr ansprechender Weihnachtsdekoration. Als Höhepunkt der Eröffnung war Kettensägenschnitzer Bernd Schöbel aus Bad Kösen angereist, um seine Kunst vorzuführen. Innerhalb von drei Stunden schnitzte er aus einem Baumstamm eine Eule, die demnächst auf dem Gelände des Museums aufgestellt wird.

 

Schüler der Grundschule „Friedrich-Ludwig-Jahn“ pflegen Jahn-Grab




Direktorin Bärbel Franke mit ihren fleißigen Schülern
 

 

Die Gedenkstätte des Turnvaters Jahn und die „Grundschule Friedrich-Ludwig-Jahn“ in Freyburg sind eng miteinander verbunden. Seit vielen Jahren wird das Grab des Turnvaters von Schülern der Grundschule gepflegt. Traditionell wird im Schulgartenunterricht ein Gesteck angefertigt und zum Totensonntag am Grab niedergelegt. Im Frühjahr erfolgt dann eine Bepflanzung der Grabstätte.
Die Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft bedankt sich herzlich!
Jürgen Leirich

 

Walter Müller auf den Spuren von Turnvater Jahn: Medaillen, Abzeichen und Plaketten




Dr. Walter Müller eröffnet die Sonderausstellung im Museum Petersberg
Foto: Wolfgang Pechstedt
 

 

Die Erinnerungsstücke aus Silber, Bronze, Kupfer, Zinn, Aluminium, Porzellan, Holz oder Pappe - insgesamt mehr als 500 an der Zahl - stammen aus der Sammlung von Walter Müller aus Halle. Sie werden noch bis zum
1. November 2009 im Museum Petersberg gezeigt und reflektieren Wirken und Rezeption von Friedrich Ludwig Jahn.
Der Historiker widmet sich seit langem der Jahn-Erbeforschung. Die Herausforderung dazu ergab sich für ihn aus der Widersprüchlichkeit von Friedrich Ludwig Jahn. Warum ausgerechnet Jahn so vielfältig abgebildet ist, erklärt Walter Müller so: "Bleibend ist sein Wirken als Turnvater, der den Sport unter das Volk gebracht hat." Ursprünglich hatte der Sammler mit maximal 70 Medaillen, Abzeichen und Plaketten gerechnet; inzwischen geht er von der zehnfachen Menge aus. Der Forscher bereitet deshalb eine Bibliografie der numismatischen Jahn-Erinnerungsstücke vor. Nahezu 150 Exemplare präsentiert Müller aus dem Jahren 1863 bis 1890, 120 Stücke aus dem Zeitraum zwischen 1900 und 1945. Auch danach bricht die Jahn-Verehrung nicht ab, wie noch einmal 150 Exemplare aus Ost und West belegen. Auffällig ist für ihn, dass vor allem in der frühen DDR vorzugsweise der junge Jahn, im Westen Deutschlands häufiger der alte Jahn abgebildet worden sei.
Quelle: Ralf Böhme in MZ v. 28.9.2009

 

Gymmedia berichtet über „Gelebte Turngeschichte ...“
Deutsch-deutsches Olympia- und WM-Treffen im 20. Jahr des Mauerfalls




Mitglieder der deutsch-deutschen Olympia-Turnriegen aus den Sechzigern in der Jahn-Ehrenhalle: Heinrich Kurrle, Gottfried Stark, Wolfgang Gipser,
Fritz Böhm, Lothar Lohmann, Philipp Fürst und Herbert Schmidt (v. l.)
Foto: Gymmedia/E. Herholz
 

 

Das inzwischen 7. Traditionstreffen der einst im geteilten Deutschland gemeinsamen deutschen Olympiariegen der deutschen Turner von Rom 1960 und Tokio 1964, fand am vergangenen Wochenende in Leipzig statt. Diese Tradition, die auch die beiden damals getrennt startenden ost- bzw. westdeutschen Nationalmannschaften zu den Weltmeisterschaften 1958 (Moskau) und 1962 (Prag) umfasst, wurde in den neunziger Jahren vom Cottbuser Ex-Trainer Bernd Heide begründet und von den 58er-WM-Teilnehmern Gottfried Stark (Leipzig) und Fritz Böhm (Lauscha) weitergeführt und stellt seitdem im Zweijahresrhythmus herzliche, menschliche Sportlerfreundschaften unter Beweis, die im Gegensatz zu den damaligen politischen Kontroversen aus der Zeit des kalten Krieges die Zeiten überdauert haben. Auf dem Programm dieses Treffens stand auch ein Besuch der Jahnstadt Freyburg an der Unstrut. Ilona Kohlberg führte durch das Jahn-Museum und zeigte die Jahn-Gedenkstätten. Darüber hinaus berichtete sie über Ziele und Aufgaben der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft. Die ehemaligen Turner zeigten sich von den vielfältigen Aktivitäten, von der Ständigen Ausstellung und dem Zustand der Jahn-Gedenkstätten sehr beeindruckt.
Quelle: www.gymmedia.de

 

87. Friedrich-Ludwig-Jahn-Turnfest findet vom 21. - 23. August 2009 statt

 

 

Traditionsgemäß findet die Ehrung des „Turnvaters Jahn“ anlässlich des Friedrich-Ludwig-Jahn-Turnfestes mit einer Feierlichen Kranzniederlegung am Freitag, dem 21. August 2009 statt. Die damit verbundenen Veranstaltungen werden von der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft organisiert. Als Redner werden erwartet:
Die Vizepräsidentin des Deutschen Turner-Bundes, Dr. Annette Hofmann, die Präsidentin des Landesturnverbandes Sachsen-Anhalt, Gudrun Steinbach, und der Bürgermeister der Stadt Freyburg, Udo Mänicke.

Freitag, 21. August 2009

15.00 Uhr - Friedrich-Ludwig-Jahn-Museum: Eröffnung der Sonderausstellung zur Geschichte der Symbolik des Turnens „Turnzeichen – Vom Stabreim zum Markenkonzept“
16.30 Uhr - Jahn-Denkmal an der Erinnerungsturnhalle: Jahn-Ehrung mit Feierlicher Kranzniederlegung
17.30 Uhr - Friedrich-Ludwig-Jahn-Ehrenhalle: Mitgliederversammlung der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft
20.00 Uhr - Friedrich-Ludwig-Jahn-Museum: Diskussionsabend in der Begegnungsstätte

Zur Unterstützung der Ziele und Aufgaben der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Friedrich-Ludwig-Jahn-Turnfestes gebeten, Mitglied unserer Gesellschaft zu werden. Informationen unter: www.jahngesellschaft.de

 

Sonderausstellung im Jahn-Museum: „Turn-Zeichen - Vom Stabreim zum Markenkonzept"
Ausstellung zur Geschichte der Symbolik des Turnens



Eröffnung der Sonderausstellung:
21. August 2009 - 15.00 Uhr
 

 

Am 21. August 2009 – 15.00 Uhr wird aus Anlass des 87. Friedrich-Ludwig-Jahn-Turnfestes im Friedrich-Ludwig-Jahn-Museum in Freyburg (Unstrut) eine Sonderausstellung zur Geschichte und Symbolik des Turnens eröffnet. Die Wanderausstellung, die von Gerd Steins (Berlin) in Kooperation zwischen DTB, Sportmuseum Berlin und Forum für Sportgeschichte konzipiert worden ist, wurde bereits anlässlich des Internationalen Deutschen Turnfestes 2009 in Frankfurt / Main gezeigt. Gerd Steins wird zur Eröffnung sprechen und durch die Ausstellung führen.
Die Ausstellung gliedert sich in folgende Kapitel:
- Turnkunst
- Renaissance eines Stabreims
- Der „gekreuzigte“ Turnerwahlspruch - Die schwierige Geburt des ältesten Turn- und Sportlogos
- Huldigung der 4 F
- Turnfeste mit und ohne 4 F
- Turn-Zeichen verändern sich
- 4 F kennt keine Grenzen
- Markenzeichen DT
- 4 F auf Abwegen
- Erzwungener (?) Fahnenwechsel
- Die „anderen“ Turnbrüder
- Hüben und drüben: Turnfeste!
- ... an den Marken meiner Tage!
- Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei - gar lustig ist die Turnerei!

Turnerinnen, Turner und Besucher des Jahn-Turnfestes sind herzlich eingeladen. Die Sonderausstellung kann bis Ende Oktober besucht werden.


 

Jahnmuseum zeigte Objekte aus Archiv



Vase der „Union des Sociétés de Gymnastique de France“
 

 

Anlässlich des Internationalen Museumstages am 17. Mai 2009 erhielten die Besucher des Jahnmuseums Einblicke in das sonst verschlossene Archiv.
Von den Museumsmitarbeiterinnen bestens vorbereitet konnten im Obergeschoss in den Vitrinen Dokumente und Erinnerungsstücke an den Turnvater und die Turnbewegung bestaunt werden, die bisher kaum oder sogar noch nie präsentiert worden sind. Dazu gehörten z. B. historische Staffelstäbe und ihre Verpackungen, ein Humpen zur Erinnerung an das Deutsche Turnfest in München 1889 und eine ca. 40 cm hohe kobaltblaue Vase der „Union des Sociétés de Gymnastique de France“. Natürlich konnte auch eine Auswahl von Originaldokumenten Jahns in Augenschein genommen werden, wie Jahns Selbstverteidigung und sein Manuskript zum Dreißigjährigen Krieg. Während diese Dokumente nur von der Museumsleiterin, Ilona Kohlberg, gezeigt wurden, konnten interessierte Besucher in den ausgelegten Kopien blättern.
Am Nachmittag gab es in der Begegnungsstätte Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Für die Jüngsten war Sport und Spiel angesagt.

 

Hallesche Abiturienten des Jahrgangs 1957 besuchten Jahn-Gedenkstätten



 

 

Die Ehemaligen der Adolf-Reichwein-Oberschule, die 1957 ihr Abitur ablegten, trafen sich mit ihren Partnerinnen und Partnern in Freyburg zum Klassentreffen. Museumsleiterin Ilona Kohlberg führte durch das Jahn-Museum und gestaltete mit ihren Mitarbeiterinnen den ersten Abend in der Begegnungsstätte des Jahn-Museums. Am nächsten Tag ließ es sich Martin Bertling nicht nehmen, die Stadtführung selbst zu leiten und auf die vielfältigen Veränderungen seit der Wende hinzuweisen. Dorothea Bertling erfreute mit ihrem einfühlsamen Orgelspiel und informierte auch über die Geschichte und Architektur der Freyburger Kirche. Jürgen Leirich, selbst Reichwein-Schüler des Jahrgangs '57 und Vizepräsident der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft, berichtete über Inhalte und Ziele des Vereins. Weitere Höhepunkte waren der Besuch der Arche Nebra in Wangen und die Führung durch die Rotkäppchen-Sektkellerei mit einer zünftigen Sektverkostung, die Wolfgang Wiegand zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließ.

 

Comenius-Besucher aus Italien und der Slowakei im Jahnmuseum



 

 

Die Sekundarschule Friedrich Ludwig Jahn in Freyburg pflegt seit zwei Jahren im Rahmen des europäischen Comenius-Programms Kontakte zum Tecnico Industriale G. Marconi in Verona und der Sekundarschule in der slowakischen Stadt Martin. Im vergangenen Jahr trafen sich Vertreter dieser Einrichtungen und aus Freyburg in der norditalienischen Metropole. Jetzt ist Freyburg Gastgeber für 13 Jugendliche und 6 Lehrer, und es steht ein straffes Programm auf dem Plan. Neben Fahrten nach Naumburg und Weimar sind Sportwettkämpfe sowie ein Kunstprojekt geplant.
Für Schulleiter Erhard Müller war es eine Selbstverständlichkeit, den Gästen auch die Jahn-Gedenkstätten zu zeigen. Nach Erinnerungsturnhalle und Ehrenhalle wurde das Jahnmuseum besucht. Nach einer Museumsführung, bei der die Museumsleiterin tatkräftige Unterstützung durch die Englischlehrerin der Jahnschule erhielt, gab es Kaffee und Kuchen im historischen Kellergewölbe des Jahnhauses.
Zur Erinnerung an den Besuch erhielt jeder Gast ein kleines Geschenk mit dem Porträt Friedrich Ludwig Jahns.

 

Kindergeburtstag einmal anders gefeiert


von links: Celina, Anne, Michelle (oben)
Lea, Paul, Lukas (unten)
 

 

Wer seinen Geburtstag nicht zu Hause, im Kino oder bei McDonald‘s feiern möchte, sollte es doch so machen wie Anne Wechsung aus Lossa, die ihren 7. Geburtstag im Friedrich-Ludwig-Jahn-Museum feierte. Entsprechend der Jahreszeit wurde die Begegnungsstätte im Museum in einen lustigen Partyraum verwandelt. Nach einem kleinen Museumsrundgang ging es los, natürlich mit einem Stuhltanz nach flotter Stimmungsmusik. Ganz im Sinne Jahns ging es um die Stühle im Entengang, im Laufschritt oder auf einem Bein. Beim Kaffeetrinken konnten sich alle ein wenig ausruhen, bevor es mit weiteren Spielen, wie Bockwurst-Wettessen oder Luftballontanz, weiterging. Zum Abschluss erhielt jeder Geburtstagsgast einen Beutel mit Süßigkeiten und kleinen Preisen. Allen Kindern und den Eltern von Anne hat die Geburtstagsfeier sehr viel Spaß gemacht. Im Sommer wird der Geburtstag bei schönem Wetter natürlich auf dem Außengelände des Museums gefeiert. Bei Sport und Spiel gestalten die Museumsmitarbeiterinnen einen bunten Nachmittag, bei dem sich jedes Kind richtig austoben kann und eine Jahnmedaille erhält. Der Preis beträgt pro Kind je nach gewünschtem Angebot zwischen 7,00 und 10,00 €.
Wir freuen uns über jeden Besuch!
Ilona Kohlberg

 

Das Wappen der Familie Jahn


Wappen der Familie Jahn
 

 

Man findet das Familienwappen am Giebel der Gartenseite des ehemaligen Wohnhauses, das Friedrich Ludwig Jahn 1838/39 nach eigenen Plänen bauen ließ. Heute ist darin das Friedrich-Ludwig-Jahn-Museum untergebracht.
In einem seiner Briefe schrieb er: „Wie der Mensch liest in der Bibel, so steht an seinem Giebel“.
Ein Heraldiker deutete das Wappen in einem Beitrag der Zeitung „Naumburger Heimat“, Nr. 12 vom 20. März 1935: „In Rot auf grünem Grunde ein aufspringender silberner Windhund mit goldenem Halsbande. An dem Helme, rot-silberne Decke, das Windspiel wachsend zwischen zwei roten Pilgerstäben mit goldenen Knöpfen.
Der Hund ist das Abzeichen der Hundschaft = Hundertschaft, Führer der altgermanischen Gaue. Gleichzeitig ist er Abbild, Sinnbild der Sonne, die als „Hohe“ bezeichnet wird. Rot ist die Sonnenfarbe. Die Helmzier entspricht dem Schildbilde. Die Stäbe erinnern an die Schulzenstäbe, die oben goldene Kugeln (Sonnenkugeln) trugen. Das Halsband entspricht der altgermanischen Sonnenrune. Die ältesten germanischen Wappenschilde waren aus weißem Lindenholze. In Kriegszeiten wurde rot gewählt. Das Wappen scheint sehr alt zu sein.“