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Sommer (Apr. - Okt.): 10 - 17 Uhr Winter (Nov. - Dez. u. März): 10 - 16 Uhr Geschlossen: montags |
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Jahn-Report 36 online

Internationaler Museumstag
Am 12. Mai fand anlässlich des Internationalen Museumstages das bereits angekündigte Familienfest im Jahn-Museum statt.
Im Museum schmückten die Zeichnungen der Kita „Hühnerjagd“ und der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule, die sich am Malwettbewerb um das schönste Muttertagsbild beteiligt haben, den Eingangsraum. Viele schöne Motive als Dankeschön an die Mütter waren entstanden. Die 4. Klasse der Grundschule fertigte eine
4 m lange Kette mit Glückwünschen für ihre Muttis an.
Die jeweils drei schönsten Zeichnungen wurden mit Preisen ausgezeichnet. Es winkten Karten für das Spaßbad Bulabana,
Kinokarten und Eisgutscheine. Die Kinder konnten an einer Mal- und Bastelstraße kleine Geschenke für ihre Muttis anfertigen.
Pflanzen für Garten und Balkon bot die Gärtnerei Gohrke an und in der Begegnungsstätte des Museums gab es selbstgebackenen
Kuchen, Kaffee und Wein des Weingutes Familie Lückel. Jede Mutti erhielt anlässlich des Muttertages ein Glas Sekt.
Interessierte Besucher hatten die Möglichkeit, einen Blick in das Archiv des Museums zu werfen. Von besonderem Interesse
waren dabei die Originaldokumente aus dem Nachlass von Friedrich Ludwig Jahn. Im Museum zog natürlich das Original des
Turnpferdes, der Schwingel, die Aufmerksamkeit auf sich.
Trotz des nicht gerade einladenden Wetters nutzten ca. 50 Besucher von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr die Angebote des Museums
Ilona Kohlberg
Museumsleiterin

int. Museumstag - Muttertag
Pflanzenflohmarkt im Jahn-Museum
Öffnungszeiten des Museums: |
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Anlässlich des Internationalen Museumstages, der in diesem Jahr auf den Muttertag fällt, heißt das Team des
Friedrich-Ludwig-Jahn-Museums am Sonntag, 12. Mai ab 13 Uhr die Besucher „herzlich willkommen“ zum Muttertagsfest
mit Pflanzenflohmarkt. Eingeladen sind neben Familien vor allem ambitionierte Hobbygärtner, die gern ihre
„Schätze“ mit uns teilen. Hauptsache man hat Spaß am regen Tauschen, Stöbern und Kaufen von allerlei
Blumen und Gartenschmuck. Für das leibliche Wohl wird mit Kaffee, Sekt, Wein und süßem wie auch herzhaftem
Kuchen gesorgt. Um 15 Uhr sollen dann die Sieger im Wettbewerb für das schönste Bild zum
Muttertag gekürt werden. Als Preise winken unter anderem Kinogutscheine und ein Tag im Spaßbad.
Für alle Kinder, die noch kein Geschenk haben, gibt es zudem die Möglichkeit im Gewölbe des
Museums eine Überraschung für die Mama zu basteln. Anlässlich des Internationalen
Museumstags bieten wir Interessierten auch Einblicke in das Archiv des Museums.
Wer Lust hat, sich am Pflanzenflohmarkt zu beteiligen, darf sich gerne an das Museum wenden.
Alle Kinder, die sich am Wettbewerb um das schönste Muttertagsbild beteiligen wollen, können ihr
Bild bis zum 3. Mai an das Jahn-Museum schicken oder einfach von Dienstag bis Sonntag selbst im Museum abgeben.
Der Eintritt zum Fest ist frei und für alle Mamas gibt es zur Begrüßung ein Glas Sekt!
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Sonderausstellung
„Vereine stellen sich vor – Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“
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Unter dieser Thematik wurde am 01. Dezember die nunmehr 12. vorweihnachtliche Ausstellung im Jahn-Museum eröffnet.
Die Erben Friedrich Ludwig Jahns – so lautet der Einführungstext zur Sonderausstellung.
Bereits während seiner Hauslehrertätigkeit in Neubrandenburg 1803/04 hatte Friedrich Ludwig Jahn mit Schülern
vielfältige Leibesübungen betrieben. Als er 1811 in der Hasenheide den ersten öffentlichen Turnplatz begründete,
ahnte er sicher nicht, was für eine Bewegung er ins Rollen brachte. Seit über 200 Jahren wird in der ganzen Welt geturnt.
Jahns Tätigkeit auf dem Turnplatz war vor allem der Arbeit mit Jugendlichen gewidmet. Er forderte aber auch, dass jeder
Turnplatz einen Spielplatz haben sollte, denn mit körperlicher Ertüchtigung kann man nicht früh genug beginnen.
Auch heute noch nimmt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einen großen Teil der Vereinstätigkeit ein. Das Erbe von
Friedrich Ludwig Jahn wird von ihnen wach gehalten und bewahrt.
In der weihnachtlich geschmückten oberen Etage präsentieren sich Vereine, die sich verstärkt der Arbeit mit Kindern
und Jugendlichen widmen. Es präsentieren sich mit ihrer Geschichte und verschiedenen Exponaten der Landesstützpunkt Laucha, der SC Empor Laucha Sektion Aerobic, die Turn- und Sportgemeinschaft „Jahnstadt“ mit seinen Abteilungen Floorball (Unihockey), Knabenfußball und Karate sowie die Kinderfeuerwehr „Löschzwerge“ Freyburg.
Zur Eröffnung begeisterten die Aerobic-Mädchen des SC Empor Laucha unter Leitung von Jessica Rößler die mehr als 50 Gäste
mit einem beeindruckenden Programm.
Die Sonderausstellung ist bis 31.03.2013 zu den Öffnungszeiten zu besichtigen. |

Turnpferd wird Weihnachten 200 Jahre alt
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(Bericht aus der Deutschen Turnzeitung 1898)
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Jahn-Report 35 erschienen

Japanische Delegation besuchte das Jahn-Museum
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Am 22. und 23. September 2012 fand in Cottbus in der Lausitz-Arena das 27. Internationale Nachwuchsturnier um die eGWohnen JUNIORSTROPHY statt.
An diesem Turnier nehmen schon seit mehreren Jahren auch japanische Turner teil. Zu einer schönen Tradition ist es geworden,
dass die Kinder und Jugendlichen auf Ihrer Heimreise das Friedrich-Ludwig-Jahn-Museum besuchen. Am Montag, d. 24.09.2012 konnten sich
die Juniorenturner mit Hilfe ihres Betreuers und Dolmetschers, Herrn Takahashi (links im Bild), einen Einblick in das Leben von
Friedrich Ludwig Jahn verschaffen. Mit Begeisterung turnten sie im Anschluss an die Museumsführung an den drei historischen Turngeräten
auf dem Außengelände.
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Zusammenarbeit mit der Sekundarschule „Friedrich Ludwig Jahn“
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Die Sekundarschule „Friedrich Ludwig Jahn“ Freyburg befindet sich seit August 2010 in einem europäischen COMENIUS-Projekt mit Schulen aus weiteren
europäischen Ländern, Italien, österreich, Portugal, Slowakei und Polen. Das Projekt wird von der EU gefördert und soll das
europäische Bewusstsein bei den Teilnehmern stärken. |

80 Jahre Friedrich-Ludwig-Jahn-Hütte auf den Neuhöfer Wiesen bei Schmalkalden

Tag der offenen Tür im Friedrich-Ludwig-Jahn-Museum
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Der diesjährige Internationale Museumstag stand
unter dem Motto „Welt im Wandel – Museen im Wandel“. Das Museum soll bilden, fördern, fordern und integrieren.
Es soll ein Ort der Begegnung und Diskussion für alle sein. Die Museen sind ein Teil der sich ständig
verändernden Gesellschaft, in der sie sich täglich behaupten müssen und sollen.
Auch das Jahnmuseum beteiligte sich mit einer Reihe von Aktivitäten am Internationalen Museumstag. Von
11.00 Uhr bis 17.00 Uhr standen das Museum und das Archiv für die Besucher offen. Etwa 60 Besucher, unter
denen sich auch in diesem Jahr zur Freude der Museumsleiterin wieder zahlreiche Freyburger befanden,
nutzten bei schönem Wetter die verschiedenen Angebote für Groß und Klein. Einblicke ins Archiv, bei denen
die Museumsleiterin unter anderem die wertvollen historischen Turnerfahnen, Originaldokumente Jahns und
historische Fotoalben zeigte, fanden sehr großen Anklang.
Das Weingut Familie Lückel (gegenüber vom Jahnmuseum) präsentierte sich in dieser Zeit mit einem
Weinausschank, bei dem der von ihnen kreierte Jahnwein verkostet werden konnte.
Ab 14.00 Uhr führten Kinder unter Leitung der Gemeindepädagogin Heike Kohn das Theaterstück
„Der Frühling erwacht“ auf.
Anschließend standen den Kindern eine Bastelstraße und verschiedene Bewegungsspiele auf dem
Außengelände des Museums zur Verfügung. Zur Stärkung gab es am Nachmittag Kaffee und
selbstgebackenen Kuchen. |

Kinderfeiern im Jahn-Museum sind Bestandteil heimatkundlicher Bildung und Erziehung
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Seit Jahren unterhält das Museum enge Beziehungen zu den Freyburger Schulen und zu Kindereinrichtungen. Die Schüler werden in Projekte eingebunden, die unter fachlicher Anleitung der Museumsleiterin, Ilona Kohlberg, realisiert werden. Die Schulen hatten vielfach den Nutzen davon, weil im Ergebnis dieser Arbeiten interessante Ausstellungen und andere Materialien entstanden sind.
In der vorschulischen Bildung erlebten Kindergartenkinder Spielnachmittage auch unter Einbeziehung der historischen Turngeräte. Immer war damit auch ein Besuch des Museums verbunden. In den Führungen wurde den Kindern die Bedeutung, das Leben und Wirken des Turnvaters Jahn anschaulich erläutert. Das ist ein wichtiges Anliegen heimatkundlicher Bildung und Erziehung. |

Dokument zur Turnhistorie übergeben
![]() Anfang März 2012 übergab Thomas Fritzsch das Dokument an Museumsleiterin Ilona Kohlberg in Gegenwart der Stellv. Bürgermeisterin, Ingrid Brix |
Das diesjährige Friedrich-Ludwig-Jahn-Turnfest in Freyburg begeht ein Jubiläum – das Neunzigste! |

Katalog zur Ausstellung: Prächtige Erinnerungen - Turngeschichte in Grafiken
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Die im Katalog gezeigten Grafiken, zusammengestellt von unserem Präsidiumsmitglied Ingo Peschel (Berlin), stammen aus der Zeit zwischen 1860 und 1914. Diese Periode spielt in der Geschichte der deutschen Turnbewegung eine besondere Rolle. |

Buchpublikation von Hans-Joachim Bartmuß und Josef Ulfkotte: Nach dem Turnverbot – „Turnvater“ Jahn zwischen 1819 und 1852
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Die Zeitspanne zwischen Friedrich Ludwig Jahns Verhaftung im Jahre 1819 und seinem Tod im Jahre 1852 wird von der biografiegeschichtlichen Forschung bislang stiefmütterlich behandelt.
Die vorliegende Untersuchung versucht zu klären, ob Jahn nach seiner Verbannung aus dem öffentlichen Leben, nach Haft und jahrelanger polizeilicher Überwachung, bis zu seiner Wahl zum Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung 1848 tatsächlich im Abseits stand. Seine Rolle in der Männerturnvereinsbewegung der 1840er Jahre wird ebenso kritisch reflektiert wie seine Arbeit im Paulskirchenparlament. Die Darstellung, in der auch Zeitgenossen Jahns zu Wort kommen, wird mit einem Kapitel über den „Antisemiten“ und „Franzosenfresser“ Jahn eingeleitet.
Hans-Joachim Bartmuß war Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte des Mittelalters an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Josef Ulfkotte ist Studiendirektor am Gymnasium Petrinum in Dorsten. Beide Autoren gehören dem Präsidium der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft an. Das Buch ist 2011 im Böhlau-Verlag erschienen.
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