Innenminister Holger Stahlknecht und Präsident Kling unterzeichnen Zuwendungsvertrag

In den vergangenen Jahren wurden die finanziellen Grundlagen für die Jahn-Gesellschaft zunehmend angespannter, so dass es sehr schwer fiel, das Jahnmuseum zu betreiben und dessen Aufgaben qualitätsgerecht wahrzunehmen. Das gelang nur durch extreme Haushaltsdisziplin, aber eben leider auch nur durch Einschränkungen der Öffnungszeiten – das Jahnmuseum war in diesem Winter erstmals geschlossen – und Teilzeitbeschäftigung der Museumsleiterin. Auch wurden die Förderungsmöglichkeiten durch den Landessportbund Sachsen-Anhalt auf Grund seiner finanziellen Situation immer schwieriger, so dass wir die Unterstützungen nur noch durch Projektanträge sicherstellen konnten.

Seit fast zwei Jahren verhandelten wir – unterstützt auch durch den Präsidenten des Deutschen Turner-Bundes, Rainer Brechtken, mit den entsprechenden Ministerien. Nun endlich schafften wir mit Unterstützung der CDU-Abgeordneten Frau Eva Feußner den Durchbruch.

Am 1. März 2012 besuchte der Minister für Inneres und Sport, Holger Stahlknecht, das Jahnmuseum, um den Zuwendungsvertrag zwischen dem Land Sachsen-Anhalt und der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft e.V. zu unterzeichnen.

Darin heißt es: "Der Vertrag wird in dem Bestreben geschlossen,...um den Fortbestand des Jahnmuseums auf eine gesicherte Grundlage zu stellen. Dies geschieht in dem Bewusstsein, das Andenken an eine bedeutende Persönlichkeit der deutschen Geschichte, an Friedrich Ludwig Jahn, zu bewahren… Die Förderung erfolgt mit dem Ziel, die museale, sportpädagogische und wissenschaftliche Arbeit, die Präsentation der Sammlung sowie deren konservatorische Betreuung im Friedrich-Ludwig-Jahn-Museum zu sichern.“ Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2015.

Der Minister informierte sich ausführlich über die Aktivitäten der Jahn-Gesellschaft und zeigte sich sehr interessiert an der Ständigen Ausstellung über Leben und Wirken Jahns.

Er bedankte sich bei Hansgeorg Kling und seinem Präsidium für die engagierte ehrenamtliche Tätigkeit und schrieb folgendes in das Gästebuch: „Herzlichen Dank für den freundlichen Empfang und die schöne Zeit bei Ihnen. Mein Dank gilt insbesondere denjenigen, die mit Leidenschaft und Herzblut dieses Museum gestalten und unterhalten“.

Hansgeorg Kling versicherte in seinen Dankesworten, dass die Jahn-Gesellschaft, auch mit Unterstützung durch die Stadt, die weiterhin einen Betriebskostenzuschuss gewährt, die Aufgaben des Jahnmuseums im Sinne des Satzungszwecks der Jahn-Gesellschaft bestmöglich erfüllen wird.

J. Leirich

Turnen an Geräten – Band 2 in der Reihe "Praxisideen" erschienen

Der zweite Band von „Turnen an Geräten“ (Autoren: J. Leirich, G. Bernstein und I. Gwizdel) widmet sich den grundlegenden theoretischen Positionen zum Lehren und Lernen, der methodischen Systematik des Gerätturnens und den Grundlagenübungen an den Geräten Barren, Reck und Stufenbarren, wobei die Aspekte des Lehrens und Lernens, der Methoden, der Fehlerkorrektur und des Helfens und Sicherns besonders herausgearbeitet werden. Die Autoren knüpfen an den Band 29 der „Praxisideen“ an, der sich mit der strukturellen Systematik, der Terminologie, dem Alternativen Turnen und den praktisch-methodischen Grundlagen der Übungen an den Sprunggeräten und am Boden befasste.

Das Turnen / Gerätturnen gehört zu den Grundsportarten und wird als die „Kinderstube des Sports“ bezeichnet, denn hier können vielfältige Bewegungs- und Körpererfahrungen gesammelt werden, die das Erlernen von Fertigkeiten im Gerätturnen aber auch in anderen Sportarten vorbereiten und erleichtern. Das Erlernen, Üben und Trainieren der Gerätübungen fördert die Entwicklung der koordinativen und konditionellen Fähigkeiten sowie weiterer Persönlichkeitseigenschaften und sichert Handlungskompetenzen im Alltag und im Sport sowohl der Kinder und Jugendlichen aber auch der Erwachsenen.

Das Buch ist im Hofmann-Verlag erschienen: www.sportfachbuch.de.

Kommunikation mit Jahn-Gesellschaft über Facebook

In der November-Sitzung hat das Präsidium der Jahn-Gesellschaft beschlossen, stärker mit den Mitgliedern und Sympathisanten zu kommunizieren. Damit wird eine Anregung aus der Mitgliederversammlung aufgenommen, solche Möglichkeiten zu schaffen. Zugleich rufen wir unsere Mitglieder auf, uns ihre Email-Adressen mitzuteilen, um auf direktem Wege unsere Informationen zu verbreiten, Rückmeldungen zu erhalten und zukünftig auch einen Newsletter (Jahn würde sagen: Neuigkeitsbrief) ins Leben zu rufen.

Wir bitten also um Unterstützung bei der Erweiterung unseres Freundeskreises. Mit der Facebook-Eingabe „Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft“ ist man nach entsprechender Registrierung auf unserer Gruppenseite.

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