JRD Innsbruck

Erfolgreiches 12. Bundesturnfest des ÖTB in Innsbruck

Auf ein rundum gelungenes 12. Bundesturnfest in Innsbruck kann der Österreichische Turnerbund (ÖTB) zurückblicken. Rund 5000 Turnerinnen und Turner kamen für fünf Tage in der Hauptstadt Tirols zusammen, um die Vielfalt Jahnschen Turnens zu zeigen und um in der großen Gemeinschaft das Fest zu feiern. Auffallend dabei der Anteil der Gruppen- und Mannschaftskämpfe, die vielen Jugendlichen und die Tatsache, dass (anders als in den meisten Landesturnverbänden des DTB) Tracht getragen wird. Das bereicherte durch die Buntheit das ohnehin lebhafte Turnfestgeschehen.

Neben den Wettkämpfen (40 Vereine traten im Wimpelwettstreit der Erwachsenen an, 75 in den Mannschaftskämpfen der Jugend) gab es nach dem Festakt zur Eröffnung das Volkstanzfest, das Großkonzert der Spielmannszüge, ein Schauturnen und die Schlussfeier. Im Mittelpunkt der Kranzniederlegung am Jahn-Brunnen in der Jahnstraße standen das Wirken Jahns und seine Ausstrahlung auf das heutige Gemeinschaftsleben in den Vereinen. Die fünf österreichischen Akademischen Turnvereine (ATVen) vereinten sich am vorletzten Tag zum traditionellen Festkommers. Am Vereinswettturnen (drei Teile: Lied und Spruch, Festgymnastik, vielseitiges Turnen) nahmen 40 Vereine teil. Der Festzug am Schlusstag fiel dem Regen zum Opfer.

Gerwin Braunbock, der Bundesobmann des ÖTB, konnte beim Festakt zur Eröffnung auch die Grüße und Wünsche durch Rainer Brechtken (Stuttgart), den Präsidenten des Deutschen Turner-Bundes (DTB), entgegen nehmen: Der lobte die Vielfalt des Turnens, das Gemeinschaftbildende und die Weichenstellung, die Jahn in den Jahren der Hasenheide für die Entwicklung des modernen Vereinswesens vornahm.

Viele Aktive aus den rund 40 bundesdeutschen Vereinen, die teilnahmen, lobten die Ausrichtung auf Gruppenwettkämpfe und waren erstaunt über die Beteiligung an Veranstaltungen, die es im DTB so nicht gibt: das Volkstanzen und den Redewettbewerb, zu dem rund 50 Aktive antraten.

Hansgeorg Kling