Jahn-Pressedienst/ Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft 01/2017

 

Jahn-Pressedienst

 

Der „Jahn-Report“ Nr. 43 ist da

 

Die Dezember-Ausgabe des Jahn-Reports, die jetzt vorliegt, ist wiederum
inhaltsreich und kurzweilig zu lesen. Schwerpunkte der 60-seitigen Broschüre
bilden zum einen das Jubiläum der Hamburger Turnerschaft von 1816, das sich
als so überzeugend und gelungen entpuppte, dass es Vorbildcharakter hat:
Vereine, die ein Jubiläum vor sich haben, können sich an dieser Konzeption
orientieren.

 

Zum anderen geht es um die Anfänge des Turnens auf der Hasenheide. Ein
unerschöpfliches Thema, aber immer wieder faszinierend. Denn das Turnen war
in seinen Anfängen etwas Revolutionäres. Das rückt Jürgen Schmidt-Sinns
ebenso ins Blickfeld wie die wirkungsvolle Hilfe, die Jahn, der spätere
„Turnvater“, in den Anfangsjahren in J. J. W. Bornemann hatte. Dass Jahns
Konzept selbst mit heutigen Sport-Lehrplänen mithalten kann, kommt hinzu.
Zwei weitere Hauptbeiträge beschäftigen sich mit dem deutschen Turnen in
Südbrasilien (Lothar Wieser) und mit den Jahreszeitenfesten, hier der
Wintersonnenwende (Hartmut Kautz).

 

Auch den beiden Großereignissen des neuen Jahres sind mehrere Seiten
gewidmet: Der DTB und der ÖTB feiern ihre Bundesturnfeste, der eine in Berlin,
der andere in St. Pölten. Sieben kurze Berichte, sieben Notizen und drei
Buchbesprechungen runden das Heft ab. Das ermöglicht Erbauung und Freude
beim Lesen.

Informationen: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 034464/27426

 

Hansgeorg Kling