Jahn-Pressedienst/ Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft 06/2016

 

Der neue „Jahn-Report“ ist da

 

Die Juli-Ausgabe des Jahn-Reports, die jetzt vorliegt, ist wiederum inhaltsreich und kurzweilig zu lesen. Den Schwerpunkt der 56-seitigen Broschüre bildet „Die deutsche Turnkunst“. Dieses 320-Seiten-Werk von Friedrich Ludwig Jahn und Ernst Eiselen erschien vor genau 200 Jahren zum ersten Male. Es macht uns deutlich, wie ungeheuer vielseitig und fortschrittlich das Turnen 1811 auf der Hasenheide begann. Auch, dass es sich um eine „Erfindung“ handelt, die sich bis in die Jetztzeit auswirkt: Das Turnen, ganz im Sinne Jahns, versammelt unter dem Dach des Deutschen Turner-Bundes (DTB) fünf Millionen Menschen in mehr als 20 000 Vereinen. Eine Erfolgsgeschichte.

Die weiteren Hauptbeiträge beschäftigen sich mit der Ernst Moritz Arndt und seinen Volks- und Vaterlandsliedern, mit der Durchsetzung der „Turnsperre“ in den Jahren nach 1819, mit den Anfängen des Turnens vor 200 Jahren in Schwaben und mit den Erwartungen, mit denen das Jahn-Museum in Freyburg (Unstrut) der neuen Landesregierung von Sachsen-Anhalt entgegensieht.

Nicht weniger als sieben Buchbesprechungen und die traditionellen „Notizen“ runden das Heft ab.

Informationen: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 034464/27426

 

Hansgeorg Kling